Krink

ÜBER KRINK:

Philipp Krink hat seinen Zugang zur Welt des Auflegens und Produzierens repetitiver Musik über den Umweg Audiolith gefunden, denn auf dem Hamburger Electro-Label mit der Punkattitüde begann seine Karriere dereinst, dort hat er nicht nur seine ersten Tracks und Remixe veröffentlicht, sondern baut zudem gerade die Audiolith’sche Techno-Plattform Stiff Little Spinners auf. Auch wenn Krink sich beim Produzieren und Auflegen eher am klassischen Trackaufbau orientiert und die Tanzfläche mit feinsinnig gesponnenen Sets zum betanzten Ort macht, ist Audiolith familiäre Homebase geblieben und neben seiner Heimatstadt eine wichtige Konstante im Leben des Hamburgers. Das ist aber auch kein Widerspruch, sondern passt zu seinem pluralistischen Anspruch und seiner Auseinandersetzung mit Musik. Klar, im Jahr 2011 gibt es wohl kaum noch einen Produzenten oder DJ, der behauptet einen monokulturellen Ansatz hinsichtlich der musikalischen Einflüsse zu haben, doch Krink geht es nicht um geschmackssichere Selbstvergewisserung und dem öden Runterrasseln der Konsensheroen, sondern um das absolut Gute, das Wahrhaftige: Qualität durch Geschmack quasi. Daher kann ein Stück aus Omas Plattensammlung genauso wie Rihanna zum Quell der Inspiration werden und als initiierendes Merkmal in seine elaborierten wie funktionalen Produktionen mit einfließen. Krinks Affinität zu einem organischen Gewand hat ihren Ursprung im frühkindlichen Gitarren- und Klavierunterricht, später folgte die Leidenschaft für Hardcore; ein prächtiges Grundgerüst und hörbarer Grund für die Abwesenheit der weit verbreiteten Baukastenhaftigkeit in seinen Produktionen.  Aber auch hinsichtlich der Praxis in Form von Partymachen ist es nicht untertrieben Philipp Krink trotz seiner juvenilen 23 Jahren als ausgebufftes Filou zu bezeichnen; neben seiner eigenen Partyreihe in Hamburg, hat er sowohl im europäischen Ausland als auch in diversen Clubs dieser Republik einen bleibenden Eindruck hinterlassen.

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